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World Music, Folk, Jazz
Di. 23.10.   20.00 h

YEMEN BLUES

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BOX1

Yemen Blues (IL) *live*

Doors: 20h
Show:  21h

Minimum age: 16

*Presale 20 € plus fee * Box Office 25 €*


Yemen Blues: Nahöstliche Klänge treffen auf gefühlvollen Soul

Wenn es um jüdisch-jemenitische Musik geht, denkt man eventuell an Ofra Haza, die 1987 mit „Im Nin’ Alu” einen Welthit hatte. Der Sound der hochkarätig besetzten Band Yemen Blues um den Sänger Ravid Kahalani und den Bassisten Omer Avital ist von Hazas gefälligem Folk-Pop allerdings Lichtjahre entfernt.

Das Zusammentreffen mit einigen der großen Musiktalente der New Yorker Jazz-Szene und des musisch-kreativen Schmelztiegels Tel Aviv mündete 2009 in der Gründung dieses weltweit gefeierten Projektes. Aus einer jüdisch-jemenitischen Familie stammend, verbindet der charismatische Sänger jüdische, arabisch-muslimische und westafrikanische Musikrichtungen mit rockigem Groove und gefühlvollem Soul.

Die Liebe zur Musik wurde ihm praktisch in die Wiege gelegt. Der Yemen Blues ist ein Hybrid von orchestraler Dimension - mit Streichern, Bläsern und verschiedenen Perkussionsinstrumenten. Ravid Kahalani hat als Kind die Folklore der Heimat seiner Eltern vermittelt bekommen. In seinen Wanderjahren als Musiker hat er den afrikanischen Blues, wie er etwa in Mali gespielt wird, aber auch afroamerikanischen Funk und Jazz sowie das Vokabular populärer Produktionen kennengelernt. Mittlerweile besinnt er sich wieder auf seine jemenitischen Wurzeln und mischt sie mit seinen zeitgenössischen musikalischen Vorlieben.

Im Jahre 2009 begannen die beiden Freunde Ravid und Omer, Songs zu komponieren und einzuspielen. Inzwischen sind eine Reihe weiterer junger israelischer Musiker dazugestoßen, darunter die Perkussionisten Itamar Droari und Roni Ivryn, Shanir Blumenkranz (Bass & Oud) und Itamar Borochov (Trompete). Und so treiben sie sich durch rhythmische Labyrinthe. Kahalanis Stimme wird vom sonoren Bariton in Sekundenbruchteilen zur Kreuzung aus Muezzin und Janis Joplin. Der Frontmann zählt zu den Stars der israelischen Musik-Kultur, singt auf Arabisch, Hebräisch, Französisch und conferiert Englisch.

Mit dem aktuellen Album „Insaniya” (Menschlichkeit) überwindet er mit dem Yemen Blues einmal mehr nationale, ethnische, religiöse und musikalische Grenzen. Wie magisch dieser Mix aus jüdischer, arabischer und afrikanischer Musik wirklich ist, davon kann man sich heute bei uns einen eigenen Eindruck machen. Die außergewöhnliche Bühnenpräsenz der Musiker machen die Konzerte von Yemen Blues zu fesselnden Shows, die das Publikum vom ersten Ton an in den Bann zieht.

https://soundcloud.com/yemen-blues


Yemen Blues

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