Die gretl.wand hat einen neuen Anstrich!

Was aus einer Idee während der Corona Pandemie im März 2021 entstand, entwickelte sich zu einem künstlerischen Nachbarschaftsprojekt und setzt sich mit tagesaktuellen, stadtpolitischen sowie gesellschaftlichen Themen auseinander: die gretl.wand.

Auch 5 Jahre später werden etwa alle 4-6 Wochen unsere ehemaligen Werbeflächen von Künstler:Innen aus aller Welt neu gestaltet. Für den Monat Für den Monat November haben nMArthalie & Talissa Mehringer sich mit Feminismus und einer Reinterpretation der Pietà1 beschäftigt. Zwei Kunstwerke, die klar zum Über- und Nachdenken anregen.

„Ein intersektionaler Feminismus erkennt an, dass sich verschiedene Formen von Diskriminierung überschneiden (…). Deshalb müssen wir auch unsere eigenen Privilegien und blinden Flecken hinterfragen (Stichwort: White Feminism). Die Kritik daran ist kein persönlicher Angriff, sondern eine Chance, zuzuhören, dazuzulernen und Veränderungen anzustoßen.
Echter Feminismus bedeutet nicht, die eigene Position innerhalb eines ungerechten Systems zu verbessern, sondern dieses System für alle gerechter zu machen. Er muss die Perspektiven aller berücksichtigen, insbesondere derjenigen, die mehrfach marginalisiert werden. Denn Gleichberechtigung ist erst dann erreicht, wenn niemand zurückgelassen wird.
„
– nMArthalie

Weitere Informationen zum Projekt und den Künstler:Innen erhaltet ihr hier.

  1. Die Pietà (it. für „Frömmigkeit, Mitleid“, nach lat. domina nostra de pietate „unsere Herrin vom Mitleid“), auch Vesperbild oder Marienklage genannt, ist in der bildenden Kunst die Darstellung Marias als Mater Dolorosa (Schmerzensmutter) mit dem Leichnam des vom Kreuz abgenommenen Jesus Christus. Im Gegensatz zur Beweinung Christi liegt der Leichnam Jesu immer in Marias Schoß. (Quelle: Wikipedia) ↩︎