von Martin Heither

Orchestra Baobab am 25.11.2025 – Gretchen goes Metropol

Eine der größten Bands Afrikas: Senegals Orchestra Baobab.

Das Orchestra Baobab ist eine außergewöhnliche Gruppe von Sängerinnen und Musikerinnen, die mit ihrer Mischung aus Afro-Latin-Stilen, internationalem Pop, westafrikanischer Griot-Musik und sanft beschwingten Rhythmen ein westafrikanisches Nachtclub-Ambiente erzeugen. Ihre Geschichte beginnt im Herzen der Medina von Dakar in den späten 1960er Jahren und erstreckt sich über die ganze Welt bis ins 21. Jahrhundert.

Die Band verdankt ihre Anfänge Ibra Kassé, Clubbesitzer und Gründer der Star Band, der Mitte der 60er Jahre den Club Miami in Dakar zu einem berüchtigten Treffpunkt machte. Die Band nahm neue Rhythmen aus der ganzen Welt auf – Musik, die aus Amerika, Europa und Kuba sowie aus Senegals westafrikanischen Nachbarn Ghana, Sierra Leone, Nigeria, Guinea und der Elfenbeinküste in das kosmopolitische Dakar strömte. Diese eklektische Mischung aus lokalen und internationalen Rhythmen und Stilen floss später in die DNA von Baobab ein.

1970 eröffnete dann der Club Baobab seine Türen. Die Betreiber warben die Star-Band-Sänger Balla Sidibe, Rudy Gomis und den Gitarristen Barthelemy Attisso ab. Der Bassist Charlie Ndiaye und der Perkussionist Mountaga Koite folgten bald, zusammen mit dem Rhythmusgitarristen Latfi Ben Jelloun, dem nigerianischen Klarinettisten Peter Udo und dem erfahrenen Griot-Sänger Laye Mboup.

Ab dem Zeitpunkt, gab das Orchestra Baobab das Tempo für eine neue Ära moderner senegalesischer und afrikanischer Musik vor. Mit einer Mischung aus Pop, Soul, Funk und traditioneller Musik aus dem ganzen Senegal und darüber hinaus entwickelte das Orchestra Baobab einen unverwechselbaren Stil.
Über die Jahrzehnte hat sich die Besetzung von Baobab verändert, mit traurigen Abgängen und aufregenden Neuzugängen. Unter der Leitung des großartigen Balla Sidibé hat ihre von der Kritik gefeierte LP ‚Tribute to Ndiouga Dieng‘ aus dem Jahr 2017 alte Territorien erneut vermessen und neue beschritten.“

Martin Heither war mit seiner Kamera vor Ort und hat für euch ein paar Eindrücke des Abends festgehalten.


Hier ein kleiner Vorgeschmack auf seine Bilder:

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Danke, Martin! Auf sehr bald!

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